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Double Feature: 1. Bani Abidi: Funland—Stories About Waiting; 2. Jeppe Hein: In the City

November 12  @ 19:00 21:00 CET

Bani Abi­di ist bekan­nt für ihre unver­wech­sel­bare Filmäs­thetik, die von sub­tilem Humor und den dun­klen Absur­ditäten des All­t­ags geprägt ist. Abi­di nutzt Film oft als Erin­nerungswerkzeug; sie verbindet dies mit Poe­sie und fik­tionalen Ele­menten. Momen­tan in Berlin und Karachi lebend, nimmt sie die Rolle ein­er Geschicht­en­erzäh­lerin und Stadtarchäolo­gin ein, die von den Städten berichtet, in denen sie gelebt hat. Fik­tive Nar­ra­tive über­schnei­den sich mit indi­vidu­ellen Erfahrun­gen und stellen dif­feren­zierte Fra­gen, etwa zu Patriotismus—vor allem mit Blick auf die his­torischen Kon­flik­te und geopoli­tis­chen Beziehun­gen zwis­chen benach­barten Natio­nen wie Indi­en und Pak­istan. Ihre Arbeit­en erzählen Geschicht­en von ehrgeizigen Träu­men und vom Scheit­ern und behan­deln dabei das Ver­hält­nis zwis­chen Staats­macht, Patri­o­tismus und Größen­wahn.
baniabidi.com

Jeppe Hein ist ein dänis­ch­er Instal­la­tion­skün­stler, der bekan­nt dafür ist, exper­i­mentelle und inter­ak­tive Arbeit­en zu pro­duzieren, die ver­schiedene Ele­mente der Architek­tur, Kun­st und sog­ar tech­nis­chen Erfind­un­gen kom­binieren. Seine Arbeit­en sind einzi­gar­tig in ihrer for­malen Ein­fach­heit, fall­en häu­fig durch ihren Humor auf und begin­nen einen lebendi­gen Dia­log mit den Tra­di­tio­nen des Min­i­mal­is­mus und der Konzep­tkun­st der 1970er. Die oft über­raschen­den und faszinieren­den Ele­mente sein­er Arbeit­en verorten die Betra­ch­t­en­den im Zen­trum des Geschehens und fokussieren auf ihre Erfahrung und Wahrnehmung des sie umgeben­den Raums.

jeppehein.net

Bani Abi­di
Jeppe Hein, Foto: Tom-Wagner

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